tragisch schön - die Soirée am Sonntag

 

Soirée am Sonntag

 

Dass etwas los ist im Kirchgemeindehaus Lyss konnte man bereits von weitem sehen: eine lange Schlange vor dem Eingang hatte sich gebildet. Es herrschte Grossandrang beim Jahreskonzert des Frauenchors Lyss.

 

Unter dem Titel „tragisch schön“ hatte der Frauenchor Lyss zur Soirée eingeladen. Ob es am angekündigten Programm, an der wunderschönen Einladungskarte, der angesetzten Uhrzeit oder am Charme der einladenden Sängerinnen lag, dass so viele Besucherinnen und Besucher den Weg ins Konzertlokal fanden, ist unklar. Klar ist, dass schon bald damit begonnen werden musste, zusätzliche Stühle bereit zu stellen: 120 Stühle standen bereit, gut 60 Sitzgelegenheiten mussten noch ergänzt werden. Im bis auf den letzten Platz besetzten Saal betrat der Frauenchor die Bühne – begleitet vom Streichquartett Aaramis (Bern) sowie der Pianistin Yana Uzunova. Durch den Abend führte die Präsidentin, Sue Lehmann, und die musikalische Verantwortung hatte der Dirigent Joel Zeller. Geboten wurden Werke von Schubert, Brahms und Mendelssohn, ergänzt mit passenden Schweizer Volksliedern. Mehrere Lieder hatte der Dirigent speziell für seinen Chor arrangiert. Die eingebauten Soloparts übernahm wiederum die Chorsängerin Romana Kocher (Aarberg). Die gefühlvoll vorgetragenen Lieder über Liebe und Tod, Hoffen und Bangen, Zuversicht und Bangen verzauberten das Publikum und kamen im schön geschmückten Saal wunderbar zur Geltung. Im Anschluss an das Konzert wurden die zahlreichen Anwesenden mit einem abwechslungsreichen Buffet auch kulinarisch verwöhnt und an den Tischen wurde angeregt über das Dargebotene diskutiert. Die 29 motivierten und engagierten Frauen konnten sängerisch und kulinarisch überzeugen.

 

Motiviert und voller Tatendrang geht es nun an die Planungen für die nächsten Auftritte. Interessierte Frauen jeden Alters sind herzlich eingeladen, an einer Singprobe teilzunehmen und bei Gefallen dem Chor für ein nächstes Projekt oder als Vereinsmitglied beizutreten.

 

Bilder und Videos von Roger (Danke!) - Sorry für die "geng wie geng" schwierigen Lichtverhältnisse: